Was liest Otterfly – Q3, 2016

Hallo ihr Lieben! Die Blätter fallen, es wird kälter und mein SuB würde unter dem derzeitigen Lesetempo dahinschmelzen, würde ich nicht hin und wieder für Nachwuchs sorgen. Ahem. In diesem Quartal hat es zu 17 gelesenen und beendeten Büchern gereicht (eins davon leider ein ziemlicher Reinfall, vielleicht wollt ihr raten, bevor ihr euch meine Kurzkommentare zu den Büchern durchlest), aber ich möchte dazu anmerken, dass ich drei weitere Bücher bereits angefangen habe. Welche das sind, erfahrt ihr dann in drei Monaten 😉

Aber nun zu den diesquartaligen (ist das ein Wort?) Büchern!

Und psst. Weiter unten sind SPOILER.

Keep Reading…

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Wie man eine Rezension NICHT schreibt

Die Sache ist die: Ich lese gerne und viel. Vor allem lese ich gerne gute Bücher. Bücher, die mich süchtig machen, die ganze Nacht wachhalten und für einige Wochen danach in blinde Obsession stürzen, weil ich auf den Folgeband warten muss. Zudem schreibe ich selbst Geschichten, was bedeutet, dass ich alle Bücher, die mir unterkommen, unbewusst analysiere. Ich kann meinen inneren Lektor nicht abschalten, auch nicht beim Lesen zum Spaß.

Was bedeutet das für mich? Ich habe hohe Ansprüche an Bücher. Andererseits finde ich nicht, dass sie zu hoch sind. In letzter Zeit lese ich allerdings häufiger Rezensionen zu Büchern auf Amazon oder Blogs, bei denen ich mich frage, ob ich die einzige mit diesen Ansprüchen bin.

Liebe Rezensenten und Autoren: Wenn ihr ein Buch empfehlt, dann überlegt euch bitte genau, ob eure Argumente auch wirklich gute Argumente sind, das Buch zu kaufen.

Aber genug geredet. Hier sind meine Top-Five schlechten Argumente: Keep Reading…

Meine Freundin, der Tod

Sie trug schwarz, als sie mich das erste Mal im Krankenhaus besuchte.

Ich kannte sie. Seit einigen Monaten folgte sie mir wie ein Schatten. Erst hielt ich sie für einen Tagtraum, dann für einen Stalker, eine Wahnsinnige. Ihre Haut war milchig weiß, das schwarze Haar hüftlang und seidig. Die Augen saßen in violetten Höhlen über scharfen Wangenknochen. Bei unserem ersten Gespräch drehte ich mich abrupt um und stellte sie zur Rede.

„Warum verfolgst du mich?“

„Ich verfolge dich nicht“, sagte sie. „Ich begleite dich.“

Ich floh, zu verwirrt, um zu diskutieren. Am nächsten Morgen entdeckte ich sie wieder auf der Straße. Allmählich gewöhnte ich mich an ihre Anwesenheit. Ihr dünner Mund und die wachen Augen beruhigten mich, verankerten mich in der Realität. Spendeten Trost, als ich die Diagnose bekam. Keep Reading…

Finn Fynn und der Teufel (3/3)

„Bist du ganz sicher?“, fragte Natalie aufgeregt. Ich hatte sie in der kleinen Steinhütte erwischt, in der sie mir Avancen gemacht und mich dann bitter im Stich gelassen hatte. Sie nahm die Neuigkeiten erstaunlich gut auf, womit ich meine, sie fragte erst das dritte Mal nach.

„So sicher, wie ich sein kann“, sagte ich. „Level Vierzehn existiert nicht. Diejenigen, die dorthin geschickt werden, sendet der Teufel unauffällig in den Himmel. Er will nicht, dass wir alle einfach in das Loch springen, deshalb machen uns die Gnome bei unserer Ankunft Angst und die Projekte sollen uns ablenken, damit wir nicht auf dumme Ideen kommen.“ Keep Reading…

Was liest Otterfly – Q1, 2016

Wir Schreiber wissen: Ohne viel zu lesen, geht gar nichts. Das ist zumindest meine Meinung und ich weiß, dass ein Großteil der Autorenschaft mir zustimmt. Wie Stephen King schon sagte:

“If you don’t have time to read, you don’t have the time (or the tools) to write. Simple as that.”

Ich merke immer, dass ich lange nicht mehr gelesen habe, wenn sich eine gewisse Zufriedenheit mit meinem Schreibstil einstellt. Übermut, könnte man sagen. Dann lese ich ein gutes Buch und voilà, zurück auf dem Boden der Tatsachen. Keep Reading…