Uuuund noch ein Liebster Award!

Die liebe Jalieza hat meinen Blog ebenfalls mit dem Liebster Award nominiert und mir die Teilnahme daran freigestellt, da ich bereits einen Eintrag dazu verfasst habe.
Natürlich möchte ich mir die Gelegenheit auf ihre Fragen nicht entgehen lassen und mache daher gerne mit 😀 Allerdings werde ich diesen Beitrag etwas kürzer halten. Wen das gesamte Prozedere mit neuen Fragen, Regeln und Nominierungen interessiert, den verweise ich liebevoll auf meinen ersten Liebster Award.
Also, legen wir gleich mit Jaliezas Fragen los: Keep Reading…

Der Prozess der Revision: Fallbeispiel

Einigen von euch ist vielleicht meine Kurzgeschichte Caelwards Stille ein Begriff. Bevor ihr diesen Blogpost lest, würde ich euch in jedem Falle empfehlen, die Geschichte zu lesen (es sind nur etwa 1000 Wörter), um euch Spoiler zu ersparen.

Da man als Autor und Schreiberling letztlich nicht an der Überarbeitung seiner Texte vorbeikommt, wollte ich CS einmal von Grund auf renovieren. Anlass dazu war ein Wettbewerb, an dem ich mit der Geschichte teilnehmen wollte und die mich in einem ersten Schritt dazu zwang, CS von fast 10.000 Zeichen auf 6.000 Zeichen zu reduzieren. Ein Vorgang, den ich zu Beginn als unmöglich ansah. Keep Reading…

Selbstzweifel galore

Wenn du dich einen Schreiber nennst, hast du mit Sicherheit schon mit diesem Problem gekämpft, dem ewigen Teufelskreis aus Zufriedenheit und Selbstzweifel.

Mein Buch ist total toll! Mein Buch ist scheiße…

Ich liebe diese Stelle! Was habe ich mir dabei gedacht?

Ich bin schon ziemlich gut. Warum mache ich überhaupt weiter?

Wir alle kennen es. Wirklich. Aber woran liegt dieses ewige Hin und Her, warum können wir nicht einfach objektiv auf unser Geschriebenes schauen und sagen: Ja, das ist gut.

Die Antwort auf diese Frage ist sicherlich für jeden ein bisschen anders, aber ich habe in meinen drei Jahren des aktiven Schreibens eine Theorie entwickelt, von der ich denke, dass sie die Problematik sehr gut erklärt. Die Sache ist nämlich die: Wir sind mit unseren Selbstzweifeln nicht alleine. Keep Reading…

Fesselnde Charaktere und emotionale Fallgruben

Charaktere sind ein schwieriges Thema. Es gibt unzählige Tipps und Tricks, Dos und Don´ts und egal, was man sagt, irgendjemand hat immer ein Gegenbeispiel, bei dem es anders funktioniert hat.

Aber es gibt ein paar Dinge, die ich zu diesem Thema gerne loswerden will.

Charaktere sind vielschichtig. Im Idealfall haben sie Stärken, Schwächen, Wünsche, Träume, Ängste und viele andere Eigenschaften, die sie für den Leser greifbar und nachvollziehbar machen. Aber manchmal funktioniert ein Charakter nicht, obwohl all diese Dinge vorhanden sind.

Was meine ich mit „nicht funktionieren“?

Gute Frage. Zuerst einmal, dass Leser negativ reagieren. Und mit negativ meine ich nicht, dass jemand euren bitterbösen Antagonisten hasst, weil er kleine Kätzchen ertränkt. Das ist schließlich von euch als Autor gewollt (hoffe ich). Negativ bedeutet: Der Charakter erfüllt nicht die Rolle, die er erfüllen soll.  Keep Reading…

Konfliktreich schreiben

Dank dem Myers-Briggs Persönlichkeitstest weiß ich: Ich bin ein INFP. Ein Diplomat. Ich hasse Konflikte. Wenn jemand wütend auf mich ist, macht mich das binnen Minuten völlig kaputt. Wenn ich wütend bin, gehe ich meistens einfach weg, beruhige mich und regele das ganze später zu jedermanns Zufriedenheit.

Für eine Autorin in spe ist das leider ein ziemliches Manko.

Lange Zeit hatte ich das Bedürfnis, die Probleme meines Protagonisten für ihn zu lösen, seine Streitigkeiten zu beseitigen und mit Ehrlichkeit alle Missverständnisse aus dem Weg zu räumen. Bis ich (und andere) bemerkten, dass die Geschichte dadurch schlicht und ergreifend langweilig wurde. Es gab keinen Konflikt.

Konflikte sind das Salz in der Suppe. Vielleicht sind sie sogar die Suppe an sich. Ich bin kein Fan von Metaphern.  Keep Reading…

Kritik schätzen lernen

Wenn du selbst schreibst, weißt du sicher, dass Autoren ihre Geschichten lieben wie ihre eigenen Kinder. Sie kennen alle Facetten, alle Hintergründe und haben ihr Baby unter Schmerz und Tränen zur Welt gebracht. Eltern mit objektiven Meinungen über ihre Kinder zu konfrontieren, kann daher manchmal schwierig werden.

Die erste ehrliche, konstruktive und negative Kritik ist wie ein Stich ins Herz, auch wenn der Betreffende nur seine Meinung kundtun und dir helfen möchte. Ja, helfen. Du glaubst mir nicht? Keep Reading…