Der Prozess der Revision: Fallbeispiel

Einigen von euch ist vielleicht meine Kurzgeschichte Caelwards Stille ein Begriff. Bevor ihr diesen Blogpost lest, würde ich euch in jedem Falle empfehlen, die Geschichte zu lesen (es sind nur etwa 1000 Wörter), um euch Spoiler zu ersparen.

Da man als Autor und Schreiberling letztlich nicht an der Überarbeitung seiner Texte vorbeikommt, wollte ich CS einmal von Grund auf renovieren. Anlass dazu war ein Wettbewerb, an dem ich mit der Geschichte teilnehmen wollte und die mich in einem ersten Schritt dazu zwang, CS von fast 10.000 Zeichen auf 6.000 Zeichen zu reduzieren. Ein Vorgang, den ich zu Beginn als unmöglich ansah. Keep Reading…

Selbstzweifel galore

Wenn du dich einen Schreiber nennst, hast du mit Sicherheit schon mit diesem Problem gekämpft, dem ewigen Teufelskreis aus Zufriedenheit und Selbstzweifel.

Mein Buch ist total toll! Mein Buch ist scheiße…

Ich liebe diese Stelle! Was habe ich mir dabei gedacht?

Ich bin schon ziemlich gut. Warum mache ich überhaupt weiter?

Wir alle kennen es. Wirklich. Aber woran liegt dieses ewige Hin und Her, warum können wir nicht einfach objektiv auf unser Geschriebenes schauen und sagen: Ja, das ist gut.

Die Antwort auf diese Frage ist sicherlich für jeden ein bisschen anders, aber ich habe in meinen drei Jahren des aktiven Schreibens eine Theorie entwickelt, von der ich denke, dass sie die Problematik sehr gut erklärt. Die Sache ist nämlich die: Wir sind mit unseren Selbstzweifeln nicht alleine. Keep Reading…

Projekte fertig schreiben

Wer meinen letzten Eintrag Die Sache mit Fanfictions gelesen hat, weiß es schon längst, aber für den Rest oute ich mich noch einmal offiziell.

Ich schreibe eine Pokémon-Fanfiction. Seit über zwei Jahren. Und sie ist lang. Sehr lang.

Nein, du hast immer noch kein Konzept davon, wie lang sie ist. Du verstehst es nicht! Selbst, wenn ich dir sage, dass das Manuskript bis zu seinem Ende fast 500k Wörter lang sein wird. Okay, pass auf.  Keep Reading…