Blick in die Zukunft

Dieser Blogpost ist etwas anders, als ihr von mir gewöhnt seid. Keine Rants, keine Schreibtipps, keine motivierenden Ansprachen. Stattdessen geht es heute um… mich?

Unfassbar, ich weiß. Aber nachdem ich mich auf einigen der anderen Schreibblogs herumgetrieben habe, ist mir bewusst geworden, dass ich persönlich gerne Einblicke in die zukünftigen Projekte anderer Schreiber bekomme. Und da das bei mir ein wenig kurz gekommen ist (mal abgesehen von meinem Index), hole ich das heute ein bisschen nach.

Dazu sei gesagt, dass ich den Rest des Jahres noch mit meiner Fanfiction verbringen werde. Aber so gerne ich die Protagonistin Abbygail mag, allmählich möchte ich wirklich in neue Gefielde aufbrechen und kann mein Gehirn daher beim Plotten der weiteren Buchprojekte kaum noch zügeln.

Unter dem Hashtag #DMdW und natürlich aus einigen meiner Beiträge könnte euch mein nächstes Projekt durchaus bekannt vorkommen. Berühmt geworden durch seinen fehlenden Titel habe ich mich nun endlich für einen vorläufigen Arbeitstitel entschlossen: Der Mönch der Wahrheit.

Was gibt es zu diesem Buch zu sagen? Es wird ein Einteiler. Der Plot steht, das Setting und die Charaktere ebenfalls und alles, was noch bleibt, ist die Kapitelplanung und anschließend natürlich das Aufschreiben. Diese Geschichte geistert schon lange durch meinen Kopf und obwohl ich mich langsam wie einer dieser typischen Autoren fühle, der sein Lieblingsprojekt unendlich vor sich herschiebt, weil er Angst vor dem Schreiben hat, bin ich im Nachhinein doch froh, genau das getan zu haben.

Die letzten drei Jahre haben mich ungemein weitergebracht. Mein erstes Manuskript (Blutesser) kann ich inzwischen nur noch belächeln, obwohl der Stil an sich nicht schlecht war. Aber je weiter wir beim Schreiben kommen, desto mehr Fokus muss auf das große Ganze gelegt werden.

Schöne Sätze machen kein gutes Buch. Sie sind wichtig, aber nicht alles. Je weiter wir uns entwickeln, desto mehr merken wir, merke ich, dass ein Buch zu schreiben viel mehr Feingefühl, Planung und schwierige Entscheidungen erfordert, als manch einer denkt.

Aber was hat das jetzt damit zu tun, dass ich DMdW vor mir hergeschoben habe? Sagen wir so: Hätte ich dieses Buch vor zwei Jahren oder sogar vor einem Jahr geschrieben, mit der alten Outline, den alten Ideen, wäre es in einer Katastrophe geendet.

Mir hat schlicht und ergreifend das Handwerkszeug gefehlt, sowie das theoretische Wissen, die richtigen Fragen zu stellen und die richtigen Antworten zu finden. Jetzt, nach drei Jahren, bin ich noch immer weit davon entfernt, alle Probleme lösen zu können. Aber ich kann sie sehen. Ich fühle mich, als wäre ich drei Jahre lang eine Mauer hochgekraxelt, nur um jetzt endlich über ihren Rand lugen zu können, um zu bemerken, dass dies erst eine von vielen Mauern war.

Aber zurück zu den Projekten. Der Mönch der Wahrheit ist mein erstes großes Projekt, dass ich gleich nach der Fanfiction in Angriff nehmen werde. Sobald die Kapitel-Outline fertig ist, versteht sich.

Das nächste Projekt, das sich in mir festgesetzt hat und die anderen beiden Kandidaten gerade etwas verdrängt, ist Exsomnia. Diese Idee steckt noch im tiefsten Brainstorming, hat aber das Potential eines Mehrteilers. Wie sich der Plot entwickeln wird, kann ich jedoch noch nicht genau sagen. Dieses Projekt wird erst 2017 oder 2018 gestartet werden.

Was vermutlich nach DMdW geschrieben wird, ist Edge of Reality. Dieses Buch hatte eigentlich schon Anfang dieses Jahres das Licht der Welt erblicken sollen, aber neben der Universität und natürlich meiner Fanfiction habe ich es zeitlich nicht auf die Reihe bekommen. Stattdessen ist die leicht überarbeitete Version direkt nach DMdW geplant (also Ende 2016, vermute ich) und wird ebenfalls ein Einteiler. Auch hier stehen Plot, Charaktere und Setting und das einzige, was fehlt, ist die Kapitel-Outline, ohne die ich bislang bei Buchprojekten immer gescheitert bin.

Was ebenfalls geplant ist, auch wenn es noch in weiter Ferne liegt, sind die Bücher Das Herz des Golems (Arbeitstitel, versteht sich), Der Rabe und die Dorne (Ebenfalls Arbeitstitel, duh) und meine Novelle Drac Bar.

Aber genug davon. In meinem nächsten Blogeintrag Ende Dezember wird es vermutlich um meine Jahresbilanz  gehen und ich hoffe sehr, dass ich bis dahin mein diesjähriges Ziel erreicht habe. Ich wünsche allen eine schöne Weihnachtszeit und frohes Schreiben 🙂


Was steht auf eurer schreiberischen To-Do-List? Auf welche Projekte seid ihr ganz scharf und welche müsst ihr vorher noch beenden? Habt ihr vielleicht sogar Lust, ebenfalls einen Blogeintrag über eure eigenen zukünftigen Projekte zu veröffentlichen?

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Ein Gedanke zu “Blick in die Zukunft

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